Worauf Sie bei Investitionen in Photovoltaikanlagen achten sollten

 

In unserem Beitrag «Ist Solarenergie noch wirtschaftlich sinnvoll» haben wir die beeinflussenden Elemente der Wirtschaftlichkeit bereits etwas durchleuchtet. Heute möchten wir uns auf das Thema Investitionen fokussieren.

 

 

Was sind eigentlich die Charakteristika einer Investition?

Investitionen bestehen meistens nicht nur aus einer einmaligen Ausgabe des Gewerkes, sondern dazu gehören Planungsausgaben, Gebühren und nicht zuletzt laufende Kosten, welche für den Betrieb einer Investition entscheidend sind. Und üblicherweise wird eine Investition getätigt, weil man den Zustand beibehalten (Ersatzinvestition) oder sogar verbessern möchte, und dies über eine längere Zeit. Deshalb stellt  sich bei einer Investition die Frage, was geschehen wird, wenn diese nicht getätigt würde.

 

 

Welche Elemente beeinflussen die Investition in eine Photovoltaikanlage?

Stellen Sie sich vor, sie haben eine grössere Fläche zur Verfügung, und Sie machen sich Gedanken, diese für eine Photovoltaikanlage zu nutzen. Das ganze Projekt beginnt mit einer Projektierung. Sie setzen intern Personalressourcen ein, um Abklärungen zu treffen (Möglichkeiten wie Eigenverbrauch, Anschaffungskosten, etc..). Und nicht selten werden Sie zum Entscheid kommen, einen unabhängigen Partner beizuziehen, wie die REVELIO GmbH einer ist, weil Ihnen intern das Wissen fehlt, um alle Aspekte richtig berücksichtigen zu können.

 

Wenn Sie sich nun für die Umsetzung entscheiden, werden auf der Kostenseite Aspekte wie die Anschaffungs- oder Betriebskosten (Unterhalt, Zinsen, etc..), aber auch Versicherungs- und Steueraspekte werden wichtig sein. Und gerade letztere könnten aber auch die Steueroptimierung beeinflussen, und somit ein wichtiger Erfolgsfaktor sein. Und weil man mit einer Investition im Normalfall die zukünftigen Erfolgschancen verbessern will, gehört zu einem Investitionsentscheid nicht nur die Ausgabenseite, sondern vor allem auch die Einnahmenseite. Und hier werden die Strompreisentwicklungen oder die effiziente Nutzung der selbstproduzierten Energie eine wesentliche Rolle spielen, aber auch die heutigen Fördermassnahmen können den Projekterfolg nachhaltig verbessern.

 

 

Die Bewertung einer Investition

Von Klein auf haben wir gelernt, dass man nicht mehr ausgeben soll, als man einnimmt. Und diese Aussage ist auch absolut korrekt. Wenn dies aber bei Investitionen angewendet wird, muss man sich bewusst sein, dass Einnahmen und Ausgaben über eine längere Zeitdauer verteilt sein werden. Die oben erwähnte Weisheit geht von einer statischen Sichtweise aus, welche besagt, dass 100 Franken auch noch in 10 Jahren 100 Franken wert sein werden. Weil wir aber eine Teuerung haben, ist diese Aussage nicht korrekt. Und sie ist bei Investitionen deshalb auch nicht korrekt, weil üblicherweise hohe Projektierungs- und Anschaffungskosten zu Beginn auftreten, der wirtschaftliche Nutzen aber erst zeitverzögert eintrifft. Deshalb wird bei Investitionsfragen meistens eine dynamische Berechnungsmethode wie z.B. die Net Present Value-Methodik (auf Deutsch auch Barwertmethode genannt) angewendet. Diese besagt, dass wenn das Geld statt zu investieren einfach angelegt würde, eine bestimmte (Referenz-) Rendite erzielt werden könnte. Oder anders ausgedrückt: Wenn ich heute weiss, dass ich mit einer Investition von CHF 100 zukünftig CHF 20 über die nächsten 10 Jahre erhalten werde, dann entspricht dies in der Realität nicht einem Erfolg von CHF 100 (=20 x 10 - 100), sondern bereits die CHF 20 in einem Jahr werden weniger wert sein, und dies verschärft sich von Jahr zu Jahr. Somit wir die Investition z.B. bei einem Referenzzinssatz von 5% «nur» noch CHF 54.00 abwerfen.

 

 

Die Besonderheiten bei der Bewertung von Investitionen in Photovoltaikanlangen

Im Gegensatz zu einer Investition in Bundesobligationen, deren Rendite ziemlich gesichert ist, ist die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen sehr komplex. Einerseits spielen technische und geografische Aspekte eine sehr wichtige Rolle, anderseits ist der Vergleich mit der heutigen Situation (ohne Anlage) zu bewerten (Thema Eigenverbrauch), und nicht zuletzt sind zukünftige Entwicklungen (z.B. Strompreisentwicklung) für den Erfolg wesentlich.

 

Gerne unterstützen wir Sie bereits in der Planungsphase, damit Sie die für Sie optimale Lösung finden.

 

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