1. Steigern Sie die Wirtschaftlichkeit Ihrer Immobilien mit einem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch

Vor 4 Wochen haben wir die Attraktivität eines ZEVs in unserem Blog erläutert. Heute möchten wir das Thema Wirtschaftlichkeit nochmals vertiefen.

Obwohl eigenproduzierten Solarstrom insbesondere für Mehrfamilienhäuser und grössere Siedlungen attraktiv ist (da bei mehreren Parteien der Eigenverbrauch optimiert werden kann), ist diese Wohnform bei der Verbreitung von Photovoltaikanlagen heute unterdurchschnittlich vertreten. Es ist umso erstaunlicher, da insbesondere mit der Möglichkeit eines Zusammenschlusses zum Eigenverbrauch die Attraktivität der Immobilien für Vermieter wie auch für Mieter spürbar steigert.

 

Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage

Die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage wird durch viele Faktoren beeinflusst, wobei der Eigenverbrauch und die Vergütung entscheidend sind. Einerseits hat man mit einer eigenen Produktion Zugang zu einem günstigeren Strom (unter anderem fällt die Netznutzung gegenüber dem Strom auf dem Markt weg), anderseits muss man aber auch berücksichtigen, dass der nicht-genutzte Strom zu teilweise nicht kostendeckenden Konditionen ins öffentliche Netz eingespeist werden muss. Das Ziel jeder Photovoltaikanlage muss deshalb sein, dass der eigenproduzierte Strom auch direkt vor Ort verbraucht wird, so dass Einspeisung und Strombezug möglichst vermieden werden. Man kann dies mit der richtigen Dimensionierung steuern, was aber bedeutet, dass der Strom zu einem höheren Preis bezogen werden muss, oder man vereint das Nutzungsprofil verschiedener Parteien und optimiert so den Stromverbrauch.

 

Was ist nun beim ZEV anders?

Mit einem ZEV besteht seit 2018 die Möglichkeit, nicht nur beim Mehrfamilienhaus sondern auch angrenzende Parzellen zu erschliessen. Und dadurch haben Sie als Eigentümer auch neu die Möglichkeit, unterschiedliche Nutzerprofile zu vereinen und gegenüber dem Netzbetreiber des öffentlichen Netzes als eine Einheit aufzutreten. Wenn z.B. berücksichtigt wird, dass private Haushalte vor allem über den Mittag und Abends einen erhöhten Strombedarf aufweisen, gewerblich genutzte Immobilien aber diesbezüglich antizyklisch unterwegs sind, kann bei der richtigen Projektierung der Anlage den Strombedarf massiv optimiert, die Wirtschaftlichkeit gesteigert und zusätzlich eine kaum kostendeckende Einspeisung vermieden werden. Dass man allfällige Überproduktionen auch noch für die Speisung von Speichern oder Ladestationen für Elektroautos verwenden kann, sei hier auch noch als weitere, ergänzende Möglichkeit erwähnt.

Und weil man als Einheit auftritt, kann bereits ab 100 MWh/ Jahr (also ab ca. 20 Haushalte) der Stromlieferanten frei gewählt werden, was auch attraktivere Tarife beim Strombezug garantiert. Es ist also plötzlich nicht nur eine Frage des Eigenverbrauches und der Vergütung, sondern auch das Stromtarifes allgemein.

 

Weshalb ist der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch für den Eigentümer und Vermieter interessant?

Durch die Investition in eine Photovoltaikanlage steigern Sie als Eigentümer den Substanzwert Ihrer Immobilien und treten als zukunftsorientierter Investor auf, was sich spätestens im Hinblick auf die Energiewende auch finanziell auswirken wird. Aber auch Ihre Einnahmen werden ab dem ersten Tag steigen, weil Ihre Mieter dank tiefer Stromkosten weniger Nebenkosten zahlen werden und somit bereit sind, eine höhere Miete zu zahlen. Und dank eines durchdachten Pricings werden Sie in der Lage sein, Ihre Objekte zu höchst attraktiven Preisen anzubieten, was im Hinblick auf die hohen Leerstandsquoten immer wichtiger sein wird.

 

Und für die Mieter?

Einerseits haben die Mieter Zugang zu günstigerem Strom, sei es dank tieferen Produktionskosten oder aber auch beim Strombezug. Anderseits beziehen sie ohne Mehrkosten ökologischen Strom aus der untermittelbaren Umgebung.

 

Möchten Sie mehr über den ZEV erfahren? Gerne stehen wir Ihnen mit unserer Expertise zur Verfügung:

 

031 530 09 79 oder info@revelio.ch