1. Kontrolle mittels Drohnen

In der Photovoltaik ist es seit längerem Stand der Technik, die Photovoltaik-Module bei Verdacht auf Beschädigung einigen speziellen Messungen zu unterziehen. Jedoch können nicht alle Fehler erkannt werden. Mittels Elektrolumineszenz werden die Module speziell durchleuchtet, um Beschädigungen zu erkennen. Dies kann z.B. die sogenannte «Potential-induzierte Degradation» (kurz PID) sein, wodurch die Zellleistung (verminderte Produktion) stark nachlässt. Weitere Symptome wie Microcracks (Zellbruch) oder inaktive Zellteile werden mit diesem Verfahren aufgedeckt. Diese Beschädigungen sind von Auge her nicht sichtbar.

Die Elektrolumineszenz setzt Dunkelheit und ein spezifisches, äusserst teures und oft nicht mobiles Messequipment voraus. Wenn also bei einer Anlage der Verdacht auf PID besteht, werden einige PV-Module demontiert und in ein Labor mit der entsprechenden Ausrüstung gebracht, um dort lokal Testungen durchzuführen. Da dieses Verfahren zeit- sowie kostenintensiv ist, und es zudem sein könnte, dass ein gutes Modul demontiert und zum Testen gebracht wird, suchten wir nach Lösungen, die Tests auf der Anlage vor Ort durchzuführen.

 

Aufgrund dessen haben Jörg Rothenbühler und Philipp Bolognini nach einer einfachen und raschen Möglichkeit gesucht, um eine Erstbeurteilung lokal abzuwickeln. Philipp Bolognini ist es durch mehrmalige Versuche gelungen, die Erstbeurteilung mittels Drohne vom Boden aus auszuführen. Nachdem das Verfahren zuerst einige Male in den Lagerräumlichkeiten getestet wurde, gelang den beiden Spezialisten am 17. April 2020 der Durchbruch: Bei einer Nachtaktion testeten die beiden auf einer Anlage eines Kunden das neue System und konnten erstmals während eines Drohnenflugs mit den dafür geeigneten Kameras für Drohnen Elektrolumineszenzmessungen verrichten.

Kurz darauf durfte die REVELIO GmbH eine 1,4MW-Anlage mittels Elektrolumineszenz kontrollieren. Bei der Anlage wurde im Vorfeld ein Retrofit des Generatorfeldes durchgeführt. Durch die stärkeren Leistungen der neueren PV-Module mussten Anpassungen an der bestehenden Verkabelung gemacht werden, weshalb ein Abgleich der Pläne mit der Ist-Situation vor Ort erforderlich wurde. Da sich dies tagsüber mit Messungen äusserst aufwendig gestaltete, wurde dem Anlagenersteller der Vorschlag unterbreitet, die Anlage nachts mittels Elektrolumineszenz zu überprüfen, was am 25. Mai 2020 umgesetzt wurde. Wir konnten innerhalb einer Nacht die gesamten 1,4MW überprüfen, was mit konventionellen Methoden Wochen gedauert hätte.

 

Dank unseres einzigartigen Verfahrens sind wir heute in der Lage, gesamte Photovoltaik-Anlagen mit einer Drohne auf PID-Effekt, mechanische Beschädigungen an den Zellen wie Zellbrüche oder Ähnliches zu überprüfen. Suchen Sie eine effiziente Methode, um Ihre Photovoltaikanlage zu überprüfen? Mit unserem Verfahren haben wir die Lösung:

 

031 530 09 79 oder info@revelio.ch

Elektrolumineszenz - REVELIO GmbH
Elektrolumineszenz - REVELIO GmbH