Die Rolle der Elektromobilität bei Photovoltaikanlagen

Dass die Elektromobilität und die Verbreitung der Photovoltaikanlagen stark zusammenhängen, lässt sich an verschiedenen Beispielen darstellen:

  • So konnte man z.B. am 15. Juni 21 lesen, dass ein bekannter Retailer in der Schweiz zukünftig nahezu alle eigenen Flächen für Photovoltaikanlagen nutzt und damit 14 Millionen Kilowattstunden jährlich produzieren wird. Einerseits soll diese Energie für den Eigenverbrauch, insbesondere für die Bewirtschaftung der Kühlanlagen, genutzt werden, anderseits sind aber auch an vielen Standorte Ladesäulen geplant, um dem Bedürfnis einer immer wachsenden Kundengruppe gerecht zu werden.
  • Seit 2013 arbeiten ein Energiespeicherproduzenten aus Deutschland und ein deutscher Autokonzern intensiv zusammen, um die Speichertechnologie voranzutreiben. Einerseits werden dadurch die Batterien in den Autos laufend optimiert, anderseits entstehen aber auch neuartige Speichermöglichkeiten, welche in der Industrie Anwendung finden.

 

Aber was verbindet diese Themen?

Dass mit der Elektromobilität fossile Brennstoffe ersetzen und die Umwelt zukünftig geschont werden soll, liegt auf der Hand. Und entsprechend ist es auch nachvollziehbar, dass die umweltfreundliche Solarenergie hierfür genutzt und von der Politik gefördert wird. Aber die Elektromobilität löst vor allem auch langfristig eine Herausforderung, welche bisher als Schwäche der Solarenergie galt: Die Speicherung der nicht linear produzierten Energie. Umso wichtiger ist es deshalb für die gesamte Solarbranche, dass sich die finanz- und innovationskräftige Automobilindustrie an die Entwicklung leistungsstärkerer Speichermöglichkeiten beteiligt. Und eines darf man dabei nicht vergessen: Auch für diese Industrie ist es entscheidend, dass die Speicherung massiv optimiert werden kann, damit der klassische Verbrennungsmotor abgelöst werden kann. Eine absolute Wirtschaftlichkeit kann aus ihrer Sicht nämlich nur dann erreicht werden, wenn die hohen Entwicklungskosten für eine breite Produktpalette Anwendung finden. Und deshalb müssen die Reichweite bei Personenwagen spürbar erhöht werden, und auch LKWs und Busse müssen zukünftig elektrisch betrieben werden können.

Aber wo könnte der Liegenschaftsbesitzer bereits heute von dieser Zusammenarbeit profitieren? Es gibt z.B. bereits heute Softwarelösungen, welche nicht nur den Ladevorgang eines Elektrofahrzeuges steuern, sondern vor allem auch diese Fahrzeuge als Speicher verwenden. Vereinfacht erklärt funktioniert dies so, dass der Fahrzeuglenker bestimmt, wann er sein vollbetanktes Fahrzeug nutzen möchte. Während der restlichen Zeit nutzt die Anlage das Fahrzeug als Speicher – die überschüssig produzierte Energie wird in den Batterien gespeichert und bei erhöhtem Energieverbrauch verwendet.

 

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